Grewer Industriedesign

AR und VR für Entwicklung, Vertrieb und Marketing

In Zeiten, in denen die herausragende Bedeutung des Internet als Marktplatz unbestreitbar geworden ist, werden technisch anspruchsvolle, virtuelle Produktpräsentationen immer vielfältiger eingesetzt. Die Entwicklung in diesem Bereich schreitet rasant voran. Und bietet damit Unternehmen spannende Visualisierungs-Techniken, mit denen sie sich signifikant vom Wettbewerb abheben und Kunden von ihrem Angebot überzeugen.

In aller Munde sind vor allem interaktive Techniken wie Augmented Reality (AR) und Virtual Reality (VR). Noch gar nicht lang ist es her, dass diese, weil als Spielerei abgetan, kaum für Produktplatzierungen eingesetzt wurden. Verbreitet wurden sie daher besonders durch Spielformate wie Pokémon Go (AR) und Videogames (VR). Neue und andere Nutzer werden zunehmend über Google erreicht. So unterstützen AR-Elemente zum Beispiel die Live-Navigation und projizieren über die Suche Objekte, wie etwa Tiere, in die Abbildung der realen Umgebung auf dem Display.

Spätestens seitdem der Begriff Gamification zum Buzzword geworden ist, kommen die beiden Technologien auch im Marketing und Vertrieb an. Dabei leisten AR und VR mehr als nur die Steigerung des Entertainment-Faktors, denn sie machen Produkte auf Distanz greifbar und (beinahe) hautnah erfahrbar. Daraus ergeben sich neue, teilweise noch wenig beachtete Einsatz-Bereiche für die Industrie, die wir im Folgenden näher betrachten.

Virtuelle Ansichten für die Industrie

AR und VR können an ganz vielen Stellen wirkungsvoll eingesetzt werden: Für interne Prozesse wie Schulungen zum Beispiel, auf Messen, als Gimmick für die Fachpresse usw. Besonders sinnvoll und produktiv ist aus unserer Sicht der Einsatz in drei Anwendungsbereichen:

1. In der Designentwicklung für Investitionsgüter
2. Für das Produktmarketing, z.B. als Interaktionselement auf Webseiten
3. Als präzises Tool für Ihren Vertrieb und Verkauf

Ganz allgemein gilt: Es bietet sich an, AR- und VR-Visualisierungen im Rahmen des Designprozesses gleich mit zu entwickeln. Denn bei GREWER INDUSTRIEDESIGN wird meist voll digital gearbeitet, von der ersten Entwurfsskizze bis hin zum detaillierten Design. Standardmäßig liefern wir abschließend unseren Kunden Designs als 3D-Datensatz. Aus diesem Prozess heraus können wir mit überschaubarem Aufwand beliebig viele virtuelle Ansichten erzeugen.

Abstrakte Darstellung, wie die Daten aus einem typischen Designprozess zusätzlich genutzt werden können.

Augmented Reality macht Designs im Raum begreifbar

In der Designentwicklung kann Augmented Reality (AR) als zusätzlicher Service innerhalb des Projektes ein produktives Werkzeug sein, um Ihnen als Auftraggeber einen genaueren Gesamteindruck zu vermitteln. Praktisch in jeder Phase Ihrer Produktentwicklung, in die wir als Designbüro eingebunden sind, ergeben sich für das Projekt konkrete Vorteile. Bis hin zur Visualisierung des Endproduktes.

In diesem Film sehen Sie, wie ein Laborgerät in unterschiedlichste Umgebungen eingeblendet wird und man die Bedienung „durchspielen“ kann:

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Egal ob erste grobe 3D-Konzeptmodelle oder bereits verfeinerte Designdaten zu einem fortgeschrittenen Projektzeitpunkt: Umgesetzt in ein AR-Format, können Sie Ihre zukünftige Maschine direkt auf dem Firmengelände, in die reale Umgebung einbetten. Das hilft, die optische Wirkung und Größenverhältnisse besser einzuschätzen. Auch die spätere Nutzung wird so vorstellbarer, und erlaubt es, die Bedienbarkeit aus Nutzersicht sicherer zu beurteilen und anzupassen. Besonders praktisch ist eine solche Ansicht oft, um im Produktentwicklungsprozess Designvarianten gegenüberzustellen. Es erleichtert eine fundierte Entscheidung für ein Design, das weiter vorangetrieben wird.

Abhängig von den konkreten Anforderungen der AR-Applikation und der Betriebssysteme auf den Anzeigegeräten müssen noch nicht einmal spezielle Apps installiert werden.

Mit virtuellen Darstellungen das Marketing um eine Dimension ergänzen

AR und VR lassen sich im Marketing natürlich hervorragend einsetzen. Sei es, um Ihren Kunden einen zusätzlichen Service zu bieten, in dem Sie das Produkt in ihrer eigenen Umgebung virtuell „aufstellen“ und es von allen Seiten betrachten können. Oder sei es, um im direkten Kunden-Kontakt ein Erlebnismarketing in einer VR-Umgebung aufzusetzen.

Und auch während der Produktentwicklung kann Ihr Marketing bereits die speziell aufbereiteten Daten verwenden, um potenziellen Kunden ihr Produkt spielerisch näher zu bringen, sie in den Prozess mit einzubeziehen und den Markt auf den Produkt-Launch vorzubereiten. „Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte“ heißt es oft. Wenn das Bild nun plötzlich dreidimensional erscheint, hineinprojiziert in die Umgebung Ihrer Zielgruppe, dann erhalten Sie in diesem Zusammenhang wertvolles Feedback zu Ihrem Produkt. Und das, noch bevor ein aufwändiger physischer Prototyp gebaut ist.

Spontane Eindrücke, interessierte Nachfragen und Hinweise zum Produkt eröffnen Ihnen eine zusätzliche Informationsquelle in der Markforschung, die Sie in Ihrem Projekt weiterbringt. Damit Sie den Effekt einmal ausprobieren können, senden wir Ihnen gerne eine Beispieldatei, mit der Sie prüfen können, wie AR oder VR in Ihr Marketing und in Ihre Produktentwicklung eingebunden werden können.

Durch AR und VR im Vertrieb zusätzlich punkten

Nicht zuletzt profitieren auch der Vertrieb und Verkauf von diesem zusätzlichem „Futter“: Da die AR-Technologie sehr präzise ist, können Ihre Vertriebler direkt im Kundengespräch vor Ort die neue Maschine virtuell in der Werkshalle potenzieller Abnehmer platzieren. Das ist sicherlich beeindruckender als „nur“ einen Produktprospekt zu überreichen. Denn daraus ergeben sich ganz automatisch weiterführende Gespräche und Nachfragen, die sonst so nicht gestellt würden, weil schlicht die Konkretion fehlt.

Ihre Kunden sind Entscheider, die abwägen, welches Produkt sie wählen. Alles was dabei hilft, diesen Prozess zu vereinfachen, wird – egal ob Kauf oder nicht – positiv im Gedächtnis bleiben. Und so ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Ihr Gesprächspartner oder Ihre Gesprächspartnerin weiteren Personen von diesem Zusammentreffen erzählt und für noch mehr Interesse sorgt. Die ersten Firmen setzen diese Technologie bereits erfolgreich ein, doch noch ist das alles andere als Standard. Nutzen Sie die Anfangsphase, um mit diesem spielerischen Überraschungseffekt Ihren Vertrieb zu stärken.

AR und VR in der Praxis

Beides – AR und VR – wird oft in einem Atemzug genannt, doch handelt es sich um zwei Bereiche, die für den Endanwender unterschiedlich funktionieren: Während bei AR Objekte in den realen Raum projiziert und über den Bildschirm als Schnittstelle betrachtet werden, wird bei VR ein vollständig virtueller Raum entworfen, der erst über eine spezielle Ausrüstung (in der Regel eine VR-Brille) erfahrbar wird. Entsprechend hat AR, was die Einsatzhäufigkeit anbetrifft, in der Praxis die Nase ganz klar vor. Denn einen AR-fähigen Bildschirm haben die meisten mit ihren Mobiltelefonen direkt in der Tasche. VR-Brillen hingegen haben nur die Wenigsten am Arbeitsplatz.

Beides jedoch kann produktiv für die Erreichung von Firmenzielen eingesetzt werden, wenn Vor- und Nachteile der jeweiligen Technologie klar sind und von Anfang an mitbedacht werden. AR eignet sich gut für Endanwender in ihrem eigenen Umfeld ohne spezielle Ausrüstung, seien es B2B oder auch Privatkunden. VR dagegen bietet viel stärkere Immersionserfahrungen und weitergehende Interaktionsmöglichkeiten. Für Messen oder Präsentationen im Unternehmen, wo Platz und Ausstattung zur Verfügung gestellt werden können, ist dies eine faszinierende Technologie, die bleibenden Eindruck hinterlässt.

Wie so ein virtueller VR-Showroom aussehen kann, sehen Sie in diesem Clip:

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AR- und VR-Ansichten zusätzlich zum Design von GREWER INDUSTRIEDESIGN

Für unsere Auftraggeber bereiten wir gern die Produktdesigns zusätzlich als AR- und VR-Anwendungen auf. Diesen Service können wir anbieten, da Teile der Vorarbeit bereits durch den digitalen Designprozess abgedeckt sind, in dem 3D-Daten erzeugt werden. Damit vergrößern Sie den Nutzen, den Sie aus den ohnehin erzielten Arbeitsergebnissen mit uns ziehen. Das Angebot gilt auch für bereits abgeschlossene Projekte, bei denen 3D-Darstellungen eingesetzt wurden. Sprechen Sie uns einfach darauf an, und wir stellen Ihr ganz persönliches „Virtuelles Darstellungs-Modul“ zusammen.

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